Gefördert vom:
In Kooperation mit:

Landart

Zielgruppe

Fami­lien mit Kin­dern, Kindergruppen

Anzahl Personen

Unbe­grenzt

Bezug zu Werten und Wertebildung

Gütler/Lacher (s.u.) beschrei­ben Land­art als krea­tive Methode der Umwelt­bil­dung und ganz­heit­li­chen Ansatz der Per­sön­lich­keits­bil­dung. Als umwelt­päd­ago­gi­sche Werte von Land­art ver­ste­hen sie u. a. Wahr­neh­mung, Erle­ben von Natur, Krea­ti­vi­tät, Dia­log, Erleb­nis statt Ergeb­nis, Kon­zen­tra­tion, Prä­sen­ta­tion und Wert­schät­zung (vgl. S. 54 ff.).

Ziel­set­zung die­ser Fami­li­en­ak­tion ist, Fami­lien dazu anzu­re­gen, sich über Werte inner­halb ihrer Fami­lien auszutauschen.

Hierzu wer­den aus Natur­ma­te­ria­lien kleine Kunst­werke zum Thema Fami­lie gelegt und man tauscht sich wäh­rend des­sen und hin­ter­her dazu aus (z. B. “Wel­che Werte sind uns wich­tig?” ” Wel­che Werte haben wir gelegt?”).

Eine wei­tere Ziel­set­zung ist, den Wert von Natur erfahr­bar zu machen, ins­be­son­dere indem gemein­sam etwas Wertvolles/Schönes aus umsonst ver­füg­ba­ren natür­li­chen Mate­ria­lien her­ge­stellt wird.

Arbeitsweise / Stichworte

Gemein­same Fami­li­en­ak­tion in der Natur, Natur-/Umweltpädagogik (Erlebnis-Pädagogik)

Zusatzqualifikation nötig? Wenn ja - welche?

Eine Zusatz­qua­li­fi­ka­tion ist nicht erforderlich.

Methode
Materialien

Bei einer gro­ßen Aktion sollte ein Flyer ent­wor­fen wer­den. Bei der Aktion selbst sind alle erfor­der­li­chen Mate­ria­lien wäh­rend des Spa­zier­gangs zu finden.

Land Art Flyer des Stand­orts Bayern

Zeitbedarf

Unbe­grenzt (min­des­tens 2 bis 3 Stunden)

Kosten

Evtl. Kos­ten für Öffentlichkeitsarbeit

Ablauf / wesentliche Inhalte

Land­art bedeu­tet, dass gemein­sam bei einem Spa­zier­gang mit den Fami­lien in der Natur kleine Kunst­werke aus Natur­ma­te­ria­lien geschaf­fen wer­den, also bspw. aus Ästen, Stei­nen, Grä­sern, Sträu­chern etc. Bei einer Fokus­sie­rung auf das Werte­thema kön­nen Gesprächs­an­reize gege­ben wer­den, wäh­rend die Fami­lien sich mit ihren Kunst­wer­ken beschäf­ti­gen (z. B.“Was ist wich­tig in unse­rer Fami­lie?”). Oder es kann umge­kehrt ver­fah­ren und am Ende der Aktion bspw. gefragt wer­den, was das jewei­lige Kunst­werk bedeutet.

Literaturempfehlungen

Fischer, Torsten/Lehmann, Jens: Stu­di­en­buch Erleb­nis­päd­ago­gik. Ein­füh­rung in Theo­rie und Pra­xis, Stutt­gart 2008

Fischer, Torsten/Ziegenspeck, Jörg: Erleb­nis­päd­ago­gik: Grund­la­gen des Erfah­rungs­ler­nens, Bad Heil­brunn 2008

Güth­ler, Andreas/Lacher, Kath­rin: Natur­werk­statt Land­art. Ideen für kleine und große Natur­künst­ler, Baden und Mün­chen 2009

Michl, Wal­ter: Erleb­nis­päd­ago­gik, Mün­chen 2009

Tipps für die Umsetzung

Nicht vom Wet­ter beein­flus­sen lassen!

Sonstiges / Anmerkungen
Ansprechpartner/Innen / Einrichtung

Pro­jekt­stand­ort Bay­ern
Mütter-und Fami­li­en­zen­trum Weil­heim e.V.
Augs­bur­ger Straße 4
82362 Weil­heim
buero@muetterzentrum-weilheim.de
Tele­fon 0881 — 497 42

Ansprech­part­ne­rin:

Nuria Weber­pals